Ferrari Rennleiter Jean Todt bei Kremer Racing
Eine Live-Reportage vom Weltfinale in Monza produziert von
Rene Schöpfer vom schweizerischen Magazin U1TV.
Um die Reportage sehen zu können, auf den u.a. Link doppelklicken.
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Rennbericht
Ferrari Challenge Trofeo Pirelli – Weltfinale
26. – 29. Oktober 2006
Die Traditionsstrecke im Königlichen Park von Monza war an diesem Wochenende Gastgeber des Ferrari Welt Finales 2006. Mit einem actiongeladenen Programm und spannungsreichen Finalläufen der Ferrari Challenge Italien, USA und Europa verabschiedete sich die Ferrari Rennserie in die Winterpause.
Im letzten Freien Training der Saison sowie im Qualifying, welche beide schon am Donnerstag ausgetragen wurden, bemerkte Freddy Kremer Geräusche und Vibrationen am Unterboden, die die Zeitenjagd erheblich beeinträchtigten. Erschwert wurden beide Zeittrainings auch durch die Aufstockung des Feldes mit den Piloten aus der Challenge USA, sodaß sich mitunter 38 Fahrzeuge auf der Strecke tummelten und Kremer buch-stäblich im Verkehr steckenblieb. Im Donnerstags-Training konnte Kremer daher nur den zwanzigsten Startplatz herausfahren. Am Freitag vormittag gelang ihm trotz erhöhtem Verkehrsaufkommen mit einer Fabelzeit von 1:56.538 der Sprung in die achte Startreihe.
Das Rennen am Freitag Nachmittag wurde bei ungewöhnlich sommerlichen Temperaturen um 24°C gestartet. Kremer konnte seine Position verteidigen und lag neun Zehntel hinter dem Amerikaner Jay Lee zurück. In Runde sieben konnte er Lee endlich knacken und seine Aufholjagd starten. Nach dem Boxenstopp lag Kremer schon an Position 16 und arbeitete sich nun Runde für Runde nach vorne. Drei Runden vor der Zielflagge lag er nur noch drei Zehntel hinter Maria de Villota auf Platz 10 zurück. Doch die äusserst agressiv fahrende Spanierin gab Kremer keine Gelegenheit mehr zum Überholen. Mit dieser Platzierung gelang ihm wiederum der Sprung unter die zehn besten Profifahrer des Feldes, die auch in den vergangenen Rennen die vordersten Plätze belegt hatten. Der Franzose Ange Barde gewann souverän diesen Lauf vor dem jungen Briten Ross Kaiser und dem Italiener Max Blancardi.
Am Samstag Nachmittag ging das Feld zum letzten Mal auf die 25-Runden-Reise. Im Getümmel der ersten Kurve hielt sich Kremer aus allem heraus und fiel zunächst auf Position zwanzig zurück. Danach konnte Kremer Position um Position gut machen und absolvierte den Pflicht-Boxenstopp an Position 16 liegend. Nach einer vulminanten Aufholjagd wurde Kremer in der 18. Runde schon an neunter Stelle geführt und bekam nun von hinten Druck durch Sascha Bert. Kremer mußte den Zakspeed-Saleen-Pilot aus der FIA GT nach zwei Runden ziehen lassen und verlor dadurch seinen achten Platz. Im Getümmel der anstehenden Überrundungen wurde Kremer von dem Auto-König-Pilot Kraushaar hinten rechts touchiert, konnte aber seine Position halten. Noch in der letzten Runde gingen Bert und Kremer am stark beschädigten Ross Kaiser vorbei und Kremer konnte den schon zuvor eroberten achten Platz ins Ziel bringen.
Erwartungsgemäß gewann der Franzose Ange Barde auch den letzten Lauf der Ferrari Challenge 2006 und untermauerte damit seine Führungsposition als Europameister. Auf Platz 2 behauptete sich der Niederländer John Bosch vor dem 18jährigen Henri Moser aus dem Loris Kessel Team, der nach einem beeindruckenden Rennen bereits zum dritten Mal in dieser Saison auf dem Podium stand.
Das Weltfinale der Trofeo Pirelli wurde dann am Sonntag Mittag vor großer Kulisse gestartet. Fast 100.000 Zuschauer säumten die Strecke, auch in Erwartung der Verabschiedung von Michael Schumacher. Die Addition der beiden Qualifying-Zeiten von Donnerstag und Freitag bescherte Freddy Kremer den 28. Startplatz im Starterfeld von 60 Rennfahrzeugen, welches sich aus den drei Challenge-Serien Trofeo Pirelli Europa, Italien und USA zusammensetzte. Im Start-Gerangel um die besten Plätze fiel Kremer zwar zunächst auf Platz 32 zurück, machte dann aber Platz um Platz gut und wurde in Runde sechs schon wieder auf Position 28 direkt hinter Teamkollege Rolf Galliker geführt. Bis zu den Boxenstopps in Runde 15 arbeitete sich das Deutsch-Schweizer Duo bis auf Position 21 respektive 22 vor, dann riss aber eine gebrochene Radnabe den Luzerner Firmenchef aus dem Rennen. In harten Zweikämpfen gelang es Freddy Kremer sich in der letzten Runde noch auf Position 16 vorzuschieben und diesen Platz im Welt-meisterschaftslauf ins Ziel zu bringen. Der Italiener Andrea Belluzzi holte sich nach einer beherzten Aufholjagd den Weltmeistertitel, vor seinem Serienkollegen aus der italienischen Challenge, Vito Positglione und Max Blancardi aus der Challenge Europa.
Alles in allem ein sensationelles Ergebnis für Freddy Kremer vor dem Hintergrund einer schwierigen Saison angefangen mit dem Aufstieg in die Profi-Klasse, der Aus-einandersetzung mit einem neuen und technisch völlig verändertem Rennfahrzeug, mit technischen Problemen bei den Rennen in Valencia, Spa und Monza im Juli und einer mehrstündigen Operation, die gerade mal vier Wochen zurückliegt.
Doch Freddy Kremer wird sich auf diesen Lorbeeren nicht lange ausruhen können. Neue Herausforderungen in 2007 stehen auf dem Plan, der Wechsel in die FIA GT3 European Championship mit dem F430 ist bereits beschlossene Sache. In dieser internationalen Serie wird das Kremer Racing Team auch wie in den vergangenen Jahren auf die bewährte technische und logistische Betreuung durch das Loris Kessel Racing Team aus Lugano zurückgreifen.
BOXENGEFLÜSTER
Auch an diesem Renn-Wochenende konnte Freddy Kremer wieder interessante Gäste im Fahrerlager der Ferrari Challenge begrüssen. Am Freitag, Samstag und Sonntag bot Ferrari ein hochkarätiges Programm für alle Gäste, die unter anderem die historischen Ferrari und Maserati über die Strecke röhren sahen oder den neuen Test-Rennwagen des exklusiven FXX-Programmes bewundern konnten. Ein letztes Mal drehten auch die Besitzer der ehemaligen Formel-1-Rennwagen ihre Runden, die extra von der F1-Abteilung in Maranello vorbereitet und an der Strecke betreut wurden.
Absoluter Höhepunkt war am Sonntag Nachmittag die Verabschiedung von Michael Schumacher von seiner aktiven Rennfahrerlaufbahn. Vor voll besetzten Tribünenplätzen dankte der siebenmalige Weltmeister seinem Team, Teamkollege Felipe Massa, Technik-Chef Ross Brawn, Rennleiter Jean Todt und Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo und nahm hautnah Abschied von seinen begeisterten Fans.
Nach Monza angereist waren u.a. die Sponsoren des Kremer Racing Teams Rolf Leube, Geschäftsführer der Capedia AG und Dirk Maurer, Geschäftsführer der Beltana Capital Partners GmbH, um Freddy Kremer nochmals die Daumen zu drücken. Auch der Verleger des TOP-Magazin Ulm, Hermann Genth schnupperte in Monza Rennluft genauso wie die Ulmer Modeberaterin Sonja Grau. Die Schweizerin Yolanda Tavoli, Rennfahrerin, Moderatorin, Schauspielerin und Playmate des Jahres 1983 war der Einladung des Kremer Racing Teams nach Monza gefolgt, um neue Impulse für ihre Aktivitäten speziell für Frauen im Motorsport zu sammeln. Petra Bouman, die neue Pressereferentin der Multiconsult GmbH, verschaffte sich einen Eindruck über das Rennfahrerleben ihres Chefs und die Ärzte Dr. Reinhold Tiling von der Uni-Klinik München sowie Prof. Dr. Arnold Trupka vom Klinikum Starnberg überzeugten sich vom hervorragendem Gesundheitszustand ihres Patienten.
Als weitere Gäste konnte das Kremer Racing Team Gerhard Hagspiel, Geschäftsführer der LifemagiX in Au, Schweiz, und seine Gattin begrüssen. Die Firma LifemagiX veranstaltet Tainings und Seminare für Vertriebsorganisationen im mittleren und oberen Management sowie Einzelcoachings mit der Zielsetzung, nachhaltige Erfolge sicherzustellen. Kurzfristig folgte auch Lutz Richter, Geschäftsführer der compexx-Finanz GmbH aus Regensburg der Einladung nach Monza. Das relativ junge Finanzdienstleisungs-Unternehmen ist mit 600 Vertriebspartnern im All-Finanz-Bereich tätig und zählte im vergangenen Jahr zu den besten Newcomern der Branche.
Am Samstag Abend lud das Kremer Racing Team die Gewinner eines Preisausschreibens von Sponsor ETKON zum Abendessen ein. Extra für diesen Anlass hatte das Team den Rennfahrer Gabriele Gardel eingeladen. Der in Italien äusserst beliebte Renn- und Testfahrer gewann in diesem Jahr die internationale Sportwagen-Prototypen Meister-schaft der LeMans-Serie auf Aston Martin.
Die Schweizerin Manuela Haller, amtierende Miss auto emotionen, und der Organisator der Miss-Wahlen und Chef der Agentur NewFace, Dieter Buchstab kamen mit dem schweizerischen Fernsehteam um Rene Schöpfer nach Monza. Das Lifestyle Magazin U1 TV wird über das Renn-Wochenende von Monza berichten und gibt Einblicke hinter die Kulissen von Kremer Racing und dem Loris Kessel Racing Team. Infos zu den Sendeterminen erhalten Sie in Kürze.
Weitere Informationen zu unseren Gästen:
Jeannette Bieger - Vice President Dubai Ski Club
http://www.dubai-ski-club.com
Hermann Genth - TOP MAGAZIN Ulm
http://www.top-magazin.de
Sonja Grau
http://www.sonjagrau.de
Gerhard Hagspiel - LifemagiX
http://www.lifemagix.com
Lutz Richter - compexx Finanz
http://www.compexx-finanz.de

