ADAC Masters Weekend begeistert PS-Fans am Sachsenring - Viel Prominenz auf und an der Rennstrecke
KREMER RACING IM AUFWÄRTSTREND
Die Supersportwagen des ADAC GT Masters, der erste Automobil-WM-Lauf der langen Sachsenring-Geschichte, packende Duelle von zwei Formel-Klassen und Tourenwagen-Action mit ADAC PROCAR und MINI Challenge – das prallvoll geschnürte Motorsport-Paket des ADAC Masters Weekend lockte 45.000 Zuschauer (Do.-So.) an den traditionsreichen Sachsenring. Unter die vielen begeisterten Zuschauer mischten sich auch bekannte Namen. So ließ sich Sachsens Kultus- und Sport-Staatsminister Prof. Dr. Roland Wöller das Motorsport-Highlight ebenso wenig entgehen wie die TV-Stars Wolfgang Fierek ("Ein Bayer auf Rügen") und Erol Sander ("Mordkommission Istanbul").
Erol Sander wäre am liebsten selbst gefahren, Cora Schumacher tat es
Schauspieler Erol Sander, der dank früherer Einsätze im ADAC Volkswagen Polo Cup selbst Inhaber einer Rennlizenz ist, begeisterte sich angesichts des Großaufgebots an Supersportwagen im ADAC GT Masters und der FIA GT1-WM: "Das ist ein großer Spaß, die vielen Männer-Spielzeuge im Rennen zu sehen. Einziger Wermutstropfen: Ich würde am liebsten selbst im Cockpit sitzen." MINI-Pilotin Cora Schumacher, die Ehefrau von DTM-Fahrer Ralf Schumacher, zollte ihren Rennfahrer-kollegen Respekt. "Die Kurven hier erfordern wirklich Mut. Hut ab, wie einige hier durchziehen, ohne zu lupfen." Sie belegte bei ihren ersten Einsätzen auf dem Sachsenring die Plätze 14 und 15. Die Siege bei den Lifestyle-Racern gingen an Fredrik Lastrup (S) und Nico Bastian (D). Der sächsische Lokalmatador Steve Kirsch eroberte die Ränge drei und vier.
ADAC GT Masters: Audi-Teams geben den Ton am Sachsenring an
Vier Ringe, zwei Siege: Der Sachsenring war 2011 Audi-Land. Im ADAC GT Masters-Rennen am Samstag siegte das von der Pole-Position gestartete ABT-Duo Luca Ludwig/Christopher Mies vor ihren Teamkollegen Christer Jöns/Jens Klingmann . Die Porsche-Paarung Sebastian Asch/Michael Ammermüller komplettierte das Podium in einem Rennen, das turbulent begann.Bei einem unverschuldeten Startunfall überschlug sich Mercedes-Pilot Robert Renauer (Jedenhof). Während sein Flügeltürer-Sportwagen so stark beschädigt wurde, dass ein Start am Sonntag nicht möglich war, blieb er unverletzt.
Das zweite Rennen wurde nach einem Schauer kurz vor Rennbeginn als "Wet Race" deklariert, wobei einige Teams auf Slicks ausrückten. Oschersleben-Sieger Alex Margaritis lies seinen BMW-Alpina hingegen mit Regenreifen ausrüsten. Damit preschte er vom siebten Platz bis an die Spitze und setzte sich ab. Doch nachdem Partner Dino Lunardi das Auto übernommen hatte, rollte der grüne Bolide mit einem technischen Defekt aus. Auf dann abtrocknender Strecke bildete sich an der Spitze erneut eine Audi-Phalanx.
Am Ende siegten Andreas Simonsen/Christopher Haase vor ihren Phoenix Racing Pole Promotion-Teamkollegen René Rast/Stefan Landmann . Die Plätze drei und vier gingen an die "Äbte" Ludwig/Mies sowie Jöns/Klingmann. Beste Nicht-Audi-Piloten waren die Stuck-Brüder Johannes und Ferdinand (beide Österreich), die im Reiter-Lamborghini Fünfte vor ihren Teamkollegen Philip Geipel/Albert von Thurn und Taxis wurden. Das während des Wochenendes immer wieder von Autogrammjägern umlagerte Corvette-Duo Sven Hannawald/Heinz-Harald Frentzen verbuchte die Plätze 13 und 17. Unabhängig von den Platzierungen sagte Sachsenring-Debütant Frentzen: "Die Rennen haben viel Spaß gemacht.„
Das Kremer Racing Duo Freddy Kremer und Detlef Schmidt erlebte am Donnerstag in den Freien Trainings ein wahres Wechselbad an Motorsport-Gefühlen. Unterbrochen von zahlreichen roten Flaggen und Rennabbrüchen aufgrund etlicher Regenschauer, die über die „Grüne Hölle“ des Ostens zogen, waren Erkundungsrunden auf dem äußerst schwierigen Kurs nur Mangelware. Zudem wurde Teamkollege Detlef Schmidt im zweiten Training unfair von hinten angeschubst und musste einen längeren Kontrollstopp an der Box einlegen. So konnten beide Piloten beim Qualifying nicht auf ein perfektes Setup zurückgreifen. Der Starnberger Freddy Kremer qualifizierte sich mit einer 1:26.392 auf Position 31, Detlef Schmidt markierte mit seiner Bestzeit von 1.28.459 Rang 34. Für den Ferrari Scuderia hätte durchaus ein Platz in den Top-Twenty drin sein können, doch das enge Strecken-Layout und dichter Verkehr in jeder Runde verhinderten diesmal den Sprung ins Mittelfeld.
Das erste Rennen am Samstag wurde überschattet vom Rennunfall des SLS AMG mit Robert Renauer am Steuer. Freddy Kremer, der sehr gut gestartet war, konnte den abrupt ausweichenden Autos und herumfliegenden Teilen vor ihm entgehen und seine Position für den Restart halten. Zwei Runden später hatte er schon zwei Konkurrenten überholt und lieferte sich anschließend ein packendes Duell mit dem A-Workx-Porsche von Florian Fritsch. Auf Position 26 liegend übergab der Starnberger dann an Teamkollege Detlef Schmidt, der nach einem gut getimten Boxenstopp die Position bestens verteidigen konnte. Dann jedoch rapportierte der in Zürich lebende Unternehmer starke Probleme mit den Reifen und verlor dadurch zwei Plätze. Trotzdem konnte er sich noch auf Rang 27 vorschieben, an dem sich auch nach einem Dreher ins Kiesbett in der letzten Runde, ausgelöst durch einen unfairen Rempler eines überholenden Lamborghini‘s nichts ändern konnte.
Rennen zwei am Sonntag stand wiederum ganz im Zeichen von drohenden Regenschauern. Noch in der Startaufstellung fing es an heftig zu regnen und die Rennleitung beschloss den Start um 10 Minuten zu verzögern, um den Teams die Gelegenheit für den Wechsel auf Regenreifen zu geben. Detlef Schmidt war in der Schlußgruppe der einzige, der wechselte und konnte daher beim Start direkt einige Plätze gutmachen. Auf Position 29 liegend kam Schmidt an die Box zum Fahrerwechsel. Gleichzeitig wurden Slicks für den zweiten Turn von Freddy Kremer aufgezogen, da die Strecke mittlerweile wieder trocken war. Durch den längeren Boxenaufenthalt fiel der Starnberger zwar auf Position 32 zurück konnte aber mit einer fulminanten Aufholjagd noch Rang 26 erobern und trotz einer Durchfahrtsstrafe und wieder einsetzendem Nieselregen in den letzten beiden Runden halten. Eine bravouröse Leistung von beiden Fahrern unter den gegebenen schwierigen Umständen am Sachsenring.
Abgerundet wurde das Rennwochenende mit dem Besuch des Kremer Racing Teams inklusive Alexander Schungl (Speakers Excellence) mit Gästen bei der gleichzeitig am Wochenende stattfindenden Sachsen-Rallye. Zusammen mit Fürst Albert von Thurn und Taxis und anderen hochkarätigen Rallye-Fahrern bewegte Freddy Kremer am Freitag Abend einen Porsche Panamera auf Demorunden in der abgesperrten Zwickauer Altstadt.
Unsere Gäste am Sachsenring:
Alexander Bader mit Gästen / DGbAV
Rolf Leube mit Gästen / Rolf Leube & Partner GmbH
Günther Gehring + Anka Unger sowie Heiko Schieser + Corinna Müller mit Gästen / GK Finanz AG
Alexander Schungl mit Gästen / Speakers Excellence
Andreas Schuirer mit Gästen / Spox
Jörg Löser mit Familie + Stefan Panhans
Michael Rieker mit Familie
TV-Berichterstattungen auf kabel eins und SPORT1
TV-Zusammenfassungen der Ereignisse auf dem Sachsenring zeigen "kabel eins" (16. Mai, 00.05 Uhr) sowie "SPORT1" (18. Mai, 23.30 Uhr, und 21. Mai, 11.45 Uhr). Zusammenfassungen der WM-Rennen strahlt "SPORT1" aus.
Weitere Informationen unter www.adac-masters.de